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Yours, KOW

Labour

, Candice Breitz

Opening  ›  Feb 28, 6:00 PM

Feb 29 – Apr 30, 2020

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Breitz’s Labour, which was commissioned by the Neuer Berliner Kunstverein, presents a series of births captured on video, shot by the artist herself in raw documentary style. Each is presented behind an austere grey curtain, which the visitor must hold open in order to be able to view the footage.

Dafür lohnt es sich, die Kunst zu lieben: Sie macht das Unmögliche möglich, das Unerdenkliche greifbar, und sie kann dabei Amüsiertheit, Staunen und Entsetzen zugleich hervorrufen, kurz: uns ergreifen und überwältigen und anders zurücklassen, als wir zuvor waren. Candice Breitz’ Werk gehört zu dieser Sorte von Kunst, die man so schnell nicht wieder vergisst. Insbesondere ihre jüngste Arbeit Labour. Das Intimste, das Schönste und das Schrecklichste, und ja, das große Ganze des sozialen Planeten, einschließlich seiner aktuellen Despoten und Dämonen, sie kommen in diesem Werk zusammen.

Framed by a fictional ‘Matricial Decree’—which outlines an absurdly ambitious feminist agenda— Breitz effectively re-imagines the embodied power that flows through mothers at the moment of giving birth as a resource that can be tapped for other purposes, such as the visceral elimination of authoritarian leaders who are known to have exercised their authority to rewind reproductive justice, or to do harm to the bodily autonomy of women and others.

Labour quickly veers off the documentary path: Rather than re-presenting each birth as it would have unfolded before her camera, Breitz invites us to experience the series of births in reverse. We watch as each newborn is swept out of its mother’s arms, only to be slowly and surreally sucked back into the womb. In addition to the ‘Decree’ that accompanies the body of work—as issued by the Secular Council of the Utopian Matriarchat (a government body that refers to itself, in abbreviation, as S.C.U.M.)—the titles of the individual installations in the series offer a possible explanation for these rituals of reversal. The first piece in the series, titled Labour (PMURT), was shot in the week that Donald Trump was inaugurated as president in January 2017. A second work is titled Labour (NITUP), while the third and fourth installations in the exhibition are titled Labour (ORANOSLOB) and Labour (MIK).

Some will find dark humour in Breitz’s proposal, which is as disturbingly dystopian as it is earnestly utopian. Her targets in this debut presentation of the work—Trump, Putin, Bolsonaro and Kim— have, each in his own way, committed to violent discourse or legislation around questions of reproduction and/or abortion. As we witness a series of ‘Elite Reversal Agents’ doing the labour that is required to extract these tyrants from existence, Labour seems to suggest—almost biblically—that the best approach to dealing with those who seek to curtail our bodily autonomy is to subject them to preposterously late-term abortion. This is speculative fiction combined with a feminism that is simultaneously tongue-in-cheek and dead serious.

According to the ‘Matricial Decree,’ additional Reversal Agents are being sought 'to commit to high priority recalls in the months to come.’ If leaks from the artist’s studio can be trusted, the undoing of Modi, Erdoğan, Duterte, Orbán and Assad may be imminent.

Man muss es kurz beschreiben: An den Wänden der Galerie bilden vier graue Vorhänge enge Kabinen, die man nur alleine betreten kann. Dort steht man in unmittelbarer Nähe vor einem Monitor und sieht, in intimer Konfrontation, einer Szene zu, die man selten sieht: den Prozess einer Geburt. Ungeschminkt und ungekürzt von oben gefilmt, so derb und unchoreografiert, wie die Wirklichkeit nun einmal ist: die letzten, starken Wehen, der Ausfluss der geplatzten Fruchtblase, den Austritt des Kopfes, der Schultern, schließlich des ganzen kleinen, blutigen Körpers. Die helfenden Hände der Hebamme. Das Durchtrennen der Nabelschnur. Den ersten Kontakt zwischen Mutter und Kind, die zärtliche Nähe der ersten Berührung nach getaner Arbeit.

Indes: Nicht das sieht man, sondern etwas Anderes. Denn Candice Breitz spielt die vier Geburtsszenen auf den Monitoren rückwärts ab. Sie beginnen mit einer letzten Liebkosung, bevor der kleine Mensch an die Nabelschnur angeschlossen wird und mehr oder weniger abrupt im Mutterleib verwindet, als würde er von ihm aufgesogen, bis der Mutterbauch prall und rundlich gefüllt ist und das Kind – weg. Schnitt. Vor schwarzem Hintergrund scheinen schnelle weiße Buchstaben über den Monitor, begleitet von dem Sound des Herzschlags eines noch ungeborenen – oder nun zurückgenommenen? – Babys: M-I-K, in einer anderen Kabine: N-I-T-U-P, woanders: P-M-U-R-T. Unschwer erkennbar, es sind die rückwärts buchstabierten Namen der Tyrannen des frühen 21. Jahrhunderts, der Diktatoren, Populisten und Faschisten, von denen es neuerdings immer mehr gibt. Kim, Putin, Trump, Bolsonaro. Wenn man Gerüchten aus Breitz’ Studio trauen kann, wird sich der Personenkreis und damit die Anzahl der Werke in der Serie Labour noch erweitern: Modi, Erdoğan, Duterte, Orbán, Assad, … wo soll man aufhören?

Das alles sieht man und versteht man im Zusammenhang mit dem zentralen Element von Breitz’ Installation, einem groß plakatierten Manifest, überschrieben mit MATRICIAL DECREE und unterschrieben mit YOUR MATRIARCHAT. Der Text folgt stilistisch dem Genre historischer Pamphlete und Manifeste oder staatlicher Verordnungen, gewendet in den futuristischen Tonfall einer Science-Fiction-Vision. Er spricht die Sprache einer unbekannten Autorität – die jedoch nur insofern unbekannt ist, als wir sie (noch) nicht kennen: Es ist die Sprache der Mütter, die sich, in alter Tradition, der edlen Aufgabe der Geburt und der Aufzucht neuen Lebens widmen, der Arbeit an der Menschengesellschaft von morgen.

Dem Matriarchat, so lesen wir in dem Dekret, kommt die Verantwortung zu, Leben zu schenken, aber auch, und dies nur im äußersten Ausnahmefall, es wieder zu nehmen. „Irreparabel dysfunktionales“ Verhalten, das die Interessen und die Existenz der Menschengemeinschaft bedroht, durch Sexismus, Rassismus und Gewalt, wird das Matriarchat nicht tolerieren und schlimmstenfalls zur äußersten Maßnahme greifen und ein Menschleben wieder zurücknehmen, das einst gegeben wurde, wenn es sich über jede moralische Übereinkunft erhebt und sie bekämpft. Breitz stellt hier der größten Macht des Menschen, dem Gebären neuen Lebens, die politische Macht zur Seite, den Akt der Geburt zu revidieren, und weitet die soziale Arbeit und Verantwortung der Erziehung und Versorgung der nächsten Generationen auf die Befugnis aus, Notfallmaßnahmen einzuleiten, wenn wir in Gefahr geraten.

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Denn natürlich sind wir in Gefahr, zumindest viele von uns Menschen, und niemand weiß, wie man die politischen Gefährder entschärfen kann, die wachsende Teile des Planeten beherrschen und ruinieren.

Denn natürlich sind wir in Gefahr, zumindest viele von uns Menschen, und niemand weiß, wie man die politischen Gefährder entschärfen kann, die wachsende Teile des Planeten beherrschen und ruinieren. Breitz greift in dieser zum Verzweifeln gefährlichen Situation zu drastischen Mitteln, indem sie ein Werk entwirft, dass eine utopische Forderung aufwirft und einen unmöglichen Weg zeigt, diese Menschen, fast immer Männer, patriarchale Gestalten, wieder loszuwerden. Menschen, die einmal geboren wurden, aber die der gesunde Menschenverstand nicht eingeladen hat, die der demokratischen Kontrolle Schnippchen schlagen, denen Institutionen nicht mehr beikommen, und die, in einem kurzen Wort, nur eines tun: schaden.

Es ist kein Aufruf zum Mord. Breitz geht nicht den Weg des Terrors, der Auslöschung von Leben, das die Menschenrechte zum Glück schützen. Und sie ruft gerade nicht zu Wut und Hass auf. Sie entwirft ein ungekanntes, ein kaum denkbares, fiktionales Gegenmodell, um ihrem Uneinverständnis mit dem Lauf der Geschichte Ausdruck zu verleihen, der Desavouierung jeder Idee von Gleichheit, Fairness und Solidarität. So wirklich die Tatsache ist, dass es einstweilen die Frauen sind, und in der Zukunft vielleicht nicht mehr sie allein, die die reproduktive Arbeit des Menschengeschlechts auf dem Planeten bestellen, so wirklich wird in Breitz’ irgendwie humorigem, in Wahrheit erschütterndem und uns Staunen machendem Projekt die Möglichkeit, dass diese Macht des Gebens auch eine Macht des Nehmens sein könnte, des Zurücknehmens, des Revidierens, nicht etwa aus Reue, sondern aus der gleichen sozialen Verantwortung, die auch schon die Geburt implizierte.

Wir stehen vor keinem Mord und keiner Auslöschung. Auch nicht vor einer Abtreibung, für die Frauen permanent verurteilt, bestraft und exekutiert werden, eben weil man ihren Körper vergesellschaftet und, je nach Regime, entsprechend richtet. Nein, was wir stattdessen sehen, ist eine Zurücknahme. Eine Gegen-Geburt. Als eine Gabe zum Wohle aller. Sie vollzieht sich vor unseren Augen mit der Hinwendung und Zärtlichkeit, die Mütter und Väter den ersten Sekunden eines neuen Lebens üblicherweise entgegenbringen, und beschreitet nun mit Hebammenfürsorge den umgekehrten Weg. Die Elite Reversal Agents, so sagt uns das MATRICIAL DECREE, leisten ihren hohen Dienst als Bürgerinnen, die dem Gemeinwohl dienen, um den Kreislauf des Lebens am Laufen zu halten – was in den besagten Fällen die so hehre wie schwierige Arbeit bedeutet, einige Wenige wieder hinauszuführen aus einer Gemeinschaft von Menschen, die bei aller Toleranz und Liebe nicht akzeptieren kann und will, dass ein winzig kleiner Teil ihres Nachwuchses sie zerstört.

Wir bringen, in Breitz’ Arbeit gedanklich und gefühlt einmal angekommen, diese toxische Minderheit dafür nicht um. Wir halten ihren kleinen, blutigen Kopf, streicheln die zarten Lippen bei ihrem letzten Atemzug, verbinden sie mit der Schnur, die sie mit allem versorgt, was sie fürs bloße Leben braucht, und es sind die Frauen, die – noch einmal – ihren Leib geben, um für immer in sich aufzunehmen, was die Gemeinschaft nicht länger austragen kann.

Und damit ist Candice Breitz ein Coup gelungen. Sie hat mit Labour eine dezidiert feministisch-futuristische Position bezogen, die der patriarchalen Gewalt einen klugen Gegenwind entgegensetzt und neben der Würdigung der gesellschaftlichen Arbeit von Frauen auch durchaus eine Drohung enthält, die ethisch zu diskutieren sein wird und die weit mehr impliziert, als es heute schon scheinen mag. Denn das Matriarchat, das Breitz’ Ausstellung symbolisch signiert, mag einstweilen eine Fiktion sein. Aber es formuliert sehr wohl eine Forderung, die man auch politisch verstehen muss. Etwas, auf das die aktuelle Gesellschaft in ihrer Männlichkeit nicht gefasst sein kann. Etwas, das vielleicht kommt. Denn noch jedes Leben eines Menschen hing davon ab, dass Frauen es wollten.

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Labour

, Candice Breitz
Feb 29 – Apr 30, 2020

Machines to change the world

Elena Asins
Feb 15 – Mar 14, 2020

Maschinen zur Veränderung der Welt

, The Cabinet of Ramon Haze
Feb 15 – Mar 14, 2020

TOASTED ANGELS, SOUNDS OF STEEL

, Estate of León Ferrari
Nov 23, 2019 – Feb 1, 2020

Sin título

, Michael E. Smith
Sep 13, 2019 – Jan 25, 2020

2019

Stadtschlawinereien

, Alice Creischer, Dierk Schmidt, Michael E. Smith, Brandlhuber+, Larissa Fassler, Adelita Husni-Bey, Peng!, Andrea Pichl, Andreas Siekmann, Bárbara Wagner & Benjamin de Burca, Weekend & Plaste, et al.
Sep 7 – Nov 9, 2019

Oberhuber. Un futuro.

, Oswald Oberhuber
May 31 – Jul 27, 2019

Clegg & Guttmann and Franz Erhard Walther

, Clegg & Guttmann, Franz Erhard Walther
Apr 26 – Jul 27, 2019

Make up

, Tobias Zielony
Mar 2 – May 18, 2019

Ostalgie

, Henrike Naumann
Feb 2 – Apr 28, 2019

His Master's Voice

, Alice Creischer
Nov 24, 2018 – Jan 19, 2019

Crusoe

, Eugenio Dittborn
Nov 24, 2018 – Jan 19, 2019

Contribution to Light. The Early Works of Barbara Hammer

, Estate of Barbara Hammer
Sep 13, 2018 – Jan 31, 2019

2018

Was euch am Leben hält, ist, was bei uns zu Asche zerfällt *

, Alice Creischer, Henrike Naumann, Mario Pfeifer, Michael E. Smith, Tobias Zielony
Sep 8 – Nov 10, 2018

EL OTRO, EL MISMO / THE OTHER, THE SAME

Los Carpinteros
Apr 28 – Jul 21, 2018

Maskirovka

, Tobias Zielony
Mar 24 – Apr 15, 2018

Double Bodies

, Frédéric Moser & Philippe Schwinger
Feb 10 – Mar 17, 2018

Hotel Résistance

Ahmet Öğüt
Nov 25, 2017 – Jan 28, 2018

2017

Michael E. Smith

, Michael E. Smith
Sep 16 – Nov 5, 2017

Love Story

, Candice Breitz
Apr 29 – Jul 30, 2017

On the Possibility of Light

, Chto Delat
Feb 18 – Apr 9, 2017

On Fear and Education, Disenchantment and Justice, Protest and Disunion in Saxony / Germany

, Mario Pfeifer
Dec 1, 2016 – Apr 15, 2017

The Cabinet of Ramon Haze

, The Cabinet of Ramon Haze
Nov 19, 2016 – Jan 29, 2017

Things, Not Words

, Heinrich Dunst
Nov 19, 2016 – Jan 29, 2017

2016

Barbara Hammer & Oswald Oberhuber

, Estate of Barbara Hammer, Oswald Oberhuber
Sep 17 – Nov 6, 2016

Out Of The Dark

, Chto Delat, Alice Creischer, Eugenio Dittborn, Heinrich Dunst, Estate of Barbara Hammer, Hiwa K, Renzo Martens, Chris Martin, Frédéric Moser & Philippe Schwinger, Mario Pfeifer, Dierk Schmidt, Tina Schulz, Michael E. Smith, Franz Erhard Walther, Clemens von Wedemeyer, Tobias Zielony, The Cabinet of Ramon Haze
Jun 26 – Jul 31, 2016

The Citizen

, Tobias Zielony
Apr 30 – Jun 12, 2016

This Lemon Tastes of Apple

, Hiwa K
Apr 30 – Jun 12, 2016

Broken Windows 6.3

, Dierk Schmidt
Mar 12 – Apr 16, 2016

Cast Behind You The Bones Of Your Mother

, Clemens von Wedemeyer
Dec 19, 2015 – Feb 27, 2016

2015

Left To Our Own Devices

Hito Steyerl
Sep 17 – Dec 5, 2015

A Summer Of Films

, Chto Delat, Alice Creischer, Eugenio Dittborn, Heinrich Dunst, Estate of Barbara Hammer, Renzo Martens, Frédéric Moser & Philippe Schwinger, Mario Pfeifer, Tina Schulz, Michael E. Smith, Franz Erhard Walther, Clemens von Wedemeyer, Tobias Zielony, Screening program
Jun 28 – Jul 26, 2015

Approximation In The Digital Age To A Humanity Condemned To Disappear

, Mario Pfeifer
May 2 – Jun 25, 2015

A Lucky Day

, Renzo Martens
May 2 – Jul 26, 2015

Time Capsule. Artistic Report on Catastrophes and Utopia

, Chto Delat
Feb 28 – Apr 18, 2015

Have A Crush

, Estate of Barbara Hammer
Jan 10 – Feb 14, 2015

Dream Lovers. The Films 2008–2014

, Tobias Zielony
Dec 6, 2014 – Feb 14, 2015

2014

Dämmstoffe

, Heinrich Dunst
Nov 1 – Dec 18, 2014

Pinturas Aeropostales

, Eugenio Dittborn
Sep 13 – Nov 23, 2014

Cool Drink on a Hot Day

, Chris Martin
May 3 – Jul 27, 2014

In The Stomach Of The Predators

, Alice Creischer
Mar 1 – Apr 19, 2014

2013

Körperformen

, Franz Erhard Walther
Nov 30 – Feb 13, 2013

40 cbm Of Earth From The Iberian Peninsula

, Santiago Sierra
Sep 14 – Oct 30, 2013

Michael E. Smith II

, Michael E. Smith
Apr 27 – Jul 13, 2013

Dignity

, Estate of Barbara Hammer
Feb 16 – Apr 14, 2013

Believers

, Alice Creischer, Chto Delat, Estate of Barbara Hammer, Frédéric Moser & Philippe Schwinger, Michael E. Smith, Franz Erhard Walther, Tobias Zielony, Zanny Begg, Joseph Beuys, Arno Brandlhuber, Ines Doujak, Philippe Halsman, Adrian Piper, Pussy Riot, Christoph Schlingensief, Andreas Siekmann, Santiago Sierra, Andreas Slominski, Sean Snyder
Nov 10, 2012 – Feb 3, 2013

2012

Im Archipel

Arno Brandlhuber
Sep 8 – Oct 21, 2012

Das Etablissement der Tatsachen The Establishment of Matters of Fact

, Alice Creischer
Apr 27 – Jul 22, 2012

Manitoba

, Tobias Zielony
Feb 3 – Apr 15, 2012

Tina Schulz

, Tina Schulz
Nov 5, 2011 – Jan 28, 2012

2011

A Formal Film In Nine Episodes, Prologue & Epilogue

, Mario Pfeifer
Sep 10 – Oct 28, 2011

Social Violence

, Santiago Sierra, Cady Noland
Apr 30 – Jul 29, 2011

Barbara Hammer

, Estate of Barbara Hammer
Feb 12 – Mar 17, 2011

Franz Erhard Walther

, Franz Erhard Walther
Nov 6, 2010 – Feb 11, 2011

2010

Chris Martin

, Chris Martin
Sep 11 – Oct 24, 2010

Michael E. Smith

, Michael E. Smith
Jun 12 – Jul 25, 2010

Vele, Zgora

, Tobias Zielony
May 1 – Jun 5, 2010

The Fourth Wall

, Clemens von Wedemeyer
Jan 23 – Apr 22, 2010

Antirepresentationalism 3: Issues of Empathy Conceptual and Socially oriented Art in Leipzig 1997–2009

, The Cabinet of Ramon Haze, Mario Pfeifer, Tina Schulz, Clemens von Wedemeyer, Tobias Zielony, Peggy Buth, Jan Caspers/ Anne König/ Jan Wenzel, Chat, Markus Dressen, Famed, Till Gathmann, Lina Grumm, Andreas Grahl, Henriette Grahnert, Mark Hamilton, Bertram Haude, Ramon Haze, Oliver Kossack, Andrea Legiehn, Thomas Lüer, Claudia Annette Maier, Ulrich Polster, Julius Popp, schau-vogel-schau, Julia Schmidt, Tilo Schulz, spector cut+paste, Christoph Weber, Arthur Zalewski
Nov 28, 2009 – Jan 15, 2010

2009

Antirepresentationalism 2: Trouble with Realism. Conceptual and Socially oriented Art in Leipzig 1997–2009

, The Cabinet of Ramon Haze, Mario Pfeifer, Tina Schulz, Clemens von Wedemeyer, Tobias Zielony, Peggy Buth, Famed, Markus Dressen, Andreas Grahl, Henriette Grahnert, Eiko Grimmberg/ Arthur Zalewski, Mark Hamilton, Ramon Haze, Oliver Kossack, Claudia Annette Maier, Ulrich Polster, Julius Popp, schau-vogel-schau (Marcel Bühler, Alexander Koch), Julia Schmidt, Tilo Schulz, spector cut+paste, Christoph Weber
Oct 17 – Nov 21, 2009

Antirepresentationalism 1: Politics of Redescription. Conceptual and Socially oriented Art in Leipzig 1997–2009

, The Cabinet of Ramon Haze, Mario Pfeifer, Tina Schulz, Clemens von Wedemeyer, Tobias Zielony, Peggy Buth, Jan Caspers/ Anne König/ Jan Wenzel, Chat, Markus Dressen, Famed, Till Gathmann, Lina Grumm, Andreas Grahl, Henriette Grahnert, Mark Hamilton, Bertram Haude, Oliver Kossack, Andrea Legiehn, Thomas Lüer, Claudia Annette Maier, Ulrich Polster, Julius Popp, schau-vogel-schau, Julia Schmidt, Tilo Schulz, spector cut+paste, Christoph Weber, Arthur Zalewski
Sep 4 – Oct 10, 2009

KOW ISSUE 5: Spirituality and Anti-Universalism

, Chris Martin
May 1 – May 30, 2009

KOW ISSUE 4: THE SOCIAL USE OF SIGNS (OBLIGATION TO EXPRESS)

, Tina Schulz
Apr 3 – Apr 27, 2009

KOW ISSUE 3: Detroits' Post-Fordism

, Michael E. Smith
Mar 27 – Mar 29, 2009

KOW ISSUE 1: Participatory Minimalism

, Franz Erhard Walther
Feb 27 – Mar 21, 2009

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